Legende und Der Hut

Legende

Ein Rückblick der Zeit.

Fast Heute –> Gestern –> Vorgestern –> Mentoren –> der Hut

2018

Derby Film Festival 2018 

2017

Im Jahr 2017 ist die Nordpferd in mein Leben getreten und seitdem darf ich jedes Jahr vor über 2000 Menschen in einer riesen großen Halle Theater spielen.

2016

Altes Reel Alexander F. Obe 2016 – die alte Version des Demo Reels. Satte 14 Minuten Länge. Viel zu lang zum Bewerben. Nur für echte Schmöker. Voller Stolz ein erstes richtiges Demo mit vielen Möglichkeiten mich zu sehen.

Emma hat Flügel – Am 13. April wurde der Film auf dem Schiff ‚MS Hedi‘ bei den Hamburger Landungsbrücken ausgestrahlt.

DonAlejandro Draper – heißt der Youtube Kanal, den ich seit einigen Jahren als Plattform nutze um mein Film Demo online zu halten und auf dem ich seit dem 31. März Spiele/Games ‚Let’s Playe‘ und Best Of-Reihen hochlade. Ich leihe den Videos meine Stimme, meine Meinung und mein Wissen, nicht aber mein Gesicht.
Der Name entstand aus Vergangenheit und meiner Liebe zum Film. Er ist keine Kopie von „Zorro“ der auch „Don Alejandro“ heißt.

Witzekongress – So heißt der Film, der sich seit Februar 2016 in der Post-Production befindet und eine schwarze Dramödie ist. Mehr Komödie als Drama. Der Humor ist sehr heftig, schonungslos, manchmal platt und nimmt vor allem kein Blatt vor den Mund.

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2015

A:M Productions präsentieren den Film „Denk an Mich“. Unter dem unfreiwillig komischen Arbeitstitel ‚ich kann ihn fühlen‘ eine No Budget Produktion aus eigener Kraft und Feder seit dem Jahre 2013, welches 2015 seine Premiere auf dem Obsessive Underground Filmfestival feierte. Angefangen hat dieses Projekt als Demo-Band-Dreh für Kollegen und irgendwann wurde ein roter Faden durch das Projekt gezogen.
Ein fataler Fehler <– cineastisch betrachtet.
Meine Erfahrung jedoch ist daran immens gewachsen. Kein Fehler. Einfach nur ein schlechter Film mit ziemlich guten und ausdrucksstarken Szenen.
Teaser
Trailer
Film oder Szenen – Er ist noch nicht öffentlich zugänglich und ob als ganzer Film oder einzelne Szenen ist noch nicht klar.

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2014

Emma hat Flügel – Eine romantische Liebeskomödie aus Hamburg. Auch auf DVD erhältlich. Leider ohne FSK, darum privater Verkauf.

Moby Dick im Thalia Theater – Seit September 2014 spiele ich als Statist/Matrose im großen Thalia Theater und darf die Erfahrung und Stimmung eines gigantischen Hauses und Publikums erfahren.

Signs & Wunder im ‚Jungen Schauspielhaus‘ – Ein experimentelles Theaterstück in der ich ein Telefonist war, der seine Zuschauer am Telefon durch Ottensen geführt hat. Am Ende lud ich meine Zuschauer zu meinem Lieblingskakao ein. Natürlich an meinem Arbeitsplatz, vor Ort. Skurril. Herrlich. Persönlich und doch unglaublich distanziert.

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2013

Warum Hans Wagner den Sternenhimmel hasst – Eine Fantasy Dramödie. Ich spiele ein paar kurze Gastauftritte.
Mehr Infos über die Produktion bei „Radikal & Arrogant„.

Der Provokateur – Einer meiner ersten Spielfilme von und mit meinem guten Freund und Kollegen Lars Kokemüller.
Mehr Infos über die Produktion bei „Radikal & Arrogant„.
Teaser
Trailer
Öffentliche Kritik
Film

Altes Film Demo – Noch nicht viele Projekte gemacht aber der Wille nicht auf dem heißen Stein sitzen zu bleiben, führte mich zu diesem ersten Zusammenschluss an Filmszenen.

Das Gespräch – Eine Probearbeit um heraus zu finden, wie Max und ich zusammenarbeiten können. Nach diesem Projekt entstand „A:M Productions“ A für Alex und M für Max. Der Doppelpunkt in der Mitte um ‚früh morgens‘ „a:m in the morning“ zu kennzeichnen.

RückblickTheater „Back To Life“ – ein Zusammenschnitt aus diverser Theaterarbeit bis zum 19.05.2013 – in der Zeit war ich ein bisschen down und musste ein bisschen was verarbeiten. Was ich unter anderem damit tat das ‚alte Schauspieler-Leben‘ hinter mir zu lassen. Meine Mama hat fleißig aufgenommen, was ihr Sohn alles so auf die Bühne brachte.

8 Stunden oder The Delayed Flight – Ein Theaterstück im „Theater in der Washingtonallee“, ein kleines Zimmertheater, welches nun nicht mehr existiert. Mehr dazu in der verlinkten Review.

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2010 bis 2013

Project And M Productions

Mit meinem Cousin Mischa sind die A (lex) (u)nd M (ischa) Produktionen entstanden. Eine Art Spaßgesellschaft, unter deren Namen wir Kurzfilme drehten. Meistens Namenlose Charaktere, die sich gegenseitig ein Actionfeuerwerk lieferten.
Zeit mit der Familie verbringen und dabei Spaß haben, als auch zu wachsen. Dem Kind seine Interessen zu teilen und zu erweitern. Es war nicht nur Familie und Erziehung, rückblickend betrachtet waren es erste eigene Produktionen hinsichtlich Drehbuch Schreiben, Schnitt, Kamera – halt der ganze Job. Das Team besteht wirklich nur aus uns beiden. Und wer weiß was die Zukunft bringt. Zum jetzigen Zeitpunkt des Aufschreibens (2016) ist er 17 und ich 28. Unsere Skills/Fähigkeiten sind viel größer geworden. Wer weiß? Vielleicht gibt es mehr…
Versus
Trailer: Versus – The Apprentice (Der Schüler)
Versus 2 – The Apprentice (Deluxe Cut) <– Deluxe Cut, weil es eine erste Version gibt, die nicht sehr hübsch geworden ist und in dieser 20 Minütigen Version sind knapp 10 Minuten  Outtakes mit drauf. Ein Film der spürbar nicht mit der besten Kamera gedreht wurde und viele Fehler und Unreinheiten im Schnitt hat. Aber ich mag ihn trotzdem sehr und finde ich ausgesprochen gelungen.
Alone in my Fantasy (Hier hat meine gute Freundin Saskia M. mitgewirkt. Wir hatten einfach Bock raus zu drehen und statt ’scheiße zu bauen‘ wurden wir kreativ und verspielt.)

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2012

Grünberg – Ziemlich genau nach meiner Ausbildung, im Jahre 2012, luden mich die „MovieGoofs“ zu sich nach Sachsen ein, um dort einen Sprecherjob zu absolvieren. Ein groß geplantes Youtube-Kurzfilmprojekt, mit herrlichem Humor, welches leider nicht wie geplant angenommen und dann entsprechend schnell wieder eingestampft wurde.
Schade.
Ein paar Videos existieren noch. Der Humor ist schräg, platt und herrlich direkt in die Fresse!

Ein Interview, welches ich aufgrund eines E-Castings in Angriff genommen habe. Mit der Hilfe meines Freundes Nicolas Pahl, ein erfahrener Kameramann, machte ich mich auf den Weg zu ‚empire‘, eine Videothek, in der mein ehemaliger Chef und heutiger Freund Christian Prüß gearbeitet hat.
Dieses Interview ist komplett improvisiert. Nicht gut vorbereitet und eine komplette Eigenproduktion.
Es ist schlecht.
Ich finde es schlecht.
Aber ich möchte nicht den Anfang meines Werdeganges leugnen.

Der Schuhdieb, von Tobias Paulus – Ein Studentenfilm im Stil von Sin City (noch im Rohschnitt). Es wird für eine unbekannte Schuhmarke geworben. Dieser Film wurde nie fertiggestellt. Ein Mahnmal dafür ‚Verträge‘ zu machen und sich nicht auf die Freundlichkeit einer Person und den ‚Hype um die Sache‘ zu verlassen.

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2011

Gegengerade der Film – Ich mime einen Polizisten, der aggressiv die Masse stürmt. Eine „low/no“ Budged Produktion von Tarek Ehlail.

Viel Lärm um Nichts, von William Shakespeare – Auszug einer Szene von Benedikt. Benedikt lässt sich über die Liebe aus, macht sich lustig und erkennt, dass sie auch von ihm Besitz ergriffen hat…

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2010

WBT DEFENCE 1 BEGINNER SHORT MOVIE – Knackiger und würziger Schnitt, keine Musik. Es wird ein Eindruck dessen vermittelt was unter Anderem im Training von Benjamin Piwko gelehrt wird. Ich übernehme die Rollen des: Gebers/Nehmers, Pratzenhalter, Kernschlag-Kämpfer. Ich bin Schüler und lerne dort seit Oktober 2008.

ROAD, von Jim Cartwright – Auszug einer Szene mit „Jerry“. Jerry beschwert sich über die schlechte Laune um ihn herum, er macht sich lustig und ist sarkastisch und böse.

Ritter Toggenburg, von Friedrich Schiller
Auszug eines Covers von 2010. Mehrere Dichter/Erzähler sitzen mitten unter uns, unter uns, dem normalen Volk. Jeder von uns ist ein Dichter und manch einer mag sich erheben und sprechen.

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2009

Mit ‚Amnesty International‘ wurde das Projekt „Straßentheater… ist ein Mensch“ aufgeführt.
Es wurde gleichzeitig gefilmt und online gestellt. Diese Aufnahmen sind leider nicht mehr vorhanden. Das Stück steht gegen Missbrauch und Gewalt.

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Zunächst möchte ich meine Mentoren vorstellen:

Benjamin Piwko – Mein Meister – was das Erlernen des WBT Defence betrifft. „Be water my friend“.

Christian Concilio – Mein Mentor – was das Schauspiel betrifft. Ein herzensguter Mensch, dem die Leidenschaft und Professionalität ins Gesicht geschrieben ist. Christian hat mich während der Ausbildung zum Schauspieler und noch danach sehr persönlich betreut.

Peter Ohrt – Der Inhaber der Schauspielschule, an der ich mein Fundament im Schauspiel legte. Er hat an mich geglaubt und in konfusester, absurdester Stunde (Vorsprechen) das in mir gesehen, was er in den 3 Jahren Ausbildung stetig vergrößert, geweckt und entflammt hat.
Den Schauspieler in mir. Kraft. Ich danke dir Peter!

Ulrich Bähnk – In meiner Ausbildung zum Schauspieler hat er die Wahrheit gesprochen. Ein Mann der knallharten Wahrheit. Ich habe es geliebt mit ihm zu arbeiten und genieße jede Szene, jeden Moment, den ich heute neben ihm, vor der Kamera, oder gar auf der Bühne stehen darf.

Joe Alexander – Er hat angefangen mich für den Drehkick, sowie den Showkampf zu begeistern. Im gebührt dieser Ehrenplatz, weil ich ohne ihn womöglich nicht so ein begeisterter Kampfkünstler wäre, wie ich es jetzt bin. Außerdem hat er mein Ziel (unbewusst?) dahingehend gelenkt, die Action in deutschen Kinos/Filmen glaubwürdig zu machen und zu verbessern.

Erik Schäffler – Die Stimme meines Lieblinsrollenspiel-Shooter-Hauptcharakters „Mass Effect 2“ / „Mass Effect 3“  (Seine Performance als verrückter Zauberer in dem Spiel „Dragon Age: Origins“ ist herausragend!)
Ich verdanke ihm einen wichtigen Schritt in das Geschäft der Synchronisation und mit dem Umgang meiner Selbst in der großen Welt des Schauspieler-Daseins.

Homepage Umsetzung:

Steven Schulz – Vielen Dank! Ich hätte das nicht alleine geschafft!

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Das Spiel, Der Hut.
Eine Motivation im Schauspiel.

2 oder mehr Personen auf der, zum Beispiel, Bühne. Jeder trägt einen Hut. Leicht abnehmbar, nicht festgeschnallt.

Jetzt wird eine Szene gespielt. Irgendeine Situation, ob vorher ein Thema vorgegeben ist oder nicht. Es wird irgendetwas gespielt.
Die Charaktere der Personen tragen keinen Hut, sprich er befindet sich nicht in der Szene. Die Darsteller tun dies aber. Das bedeutet wiederum, dass der Hut zwar existiert, aber nicht angespielt wird.

Die Aufgabe der nun spielenden Personen dieser Szene ist: Dem anderen den Hut vom Kopf zu schnappen.
Um das zu schaffen muss man kreativ sein. Irgendwie muss es möglich sein sich dem Partner zu nähern, oder ihn vermutlich umzudrehen.
Der Gegenüber muss sich etwas ausdenken um fern zu bleiben, bzw. nutzt es ihm nahezukommen und dreht den Spieß um. Jede Handlung muss seinen Hintergrund haben. Wenn sich jemand umdreht oder weggeht oder sonst irgendeine Bewegung macht, dann muss sie einen Grund haben. Vielleicht durch Worte begleitet, die diese Handlung verdeutlichen – schließlich wird für den Zuschauer eine spannende Szene gespielt.

Dem Zuschauer darf aber in keinster Weise klar gemacht werden, dass es in dieser Szene darum geht dem anderen den Hut zu klauen.

Der Hut ist einzig und allein die Motivation diese Szene voranzutreiben und interessant zu machen. Mit Problemen zu bestücken. Zu einer beliebigen Zeit darf nach dem Hut des anderen gegriffen werden. Hat der Griff Erfolg, so hat diese Person gewonnen, misslingt der Versuch, geht der Sieg an den, der den Griff abgewehrt hat. Die einzige Ausnahme, die wirklich ganz selten besteht, ist die, dem fehlgeschlagenen Griff einen Sinn zu geben. Dass der Zuschauer nichts bemerkt hat. Oft liegt es an den Zuschauern die Szene abzubrechen und selbstverständlich an der Ehrlichkeit und Fairness der Spieler.

Deswegen ist der Hut die Motivation, der Hut der nicht existiert.

© Max Streichardt

© Max Streichardt

Ich verstehe…  – Charlie Harper/Sheen